Ich hab’ mich mal gefragt…


...warum?

Ich habe schon ein Mal über dieses Thema in einem anderen Blogpost geschrieben, aber manchmal, da erreichen mich einfach von jetzt auf gleich diese Momente.
Diese Momente, in denen ich mich frage: Wozu ist das alles überhaupt? Was bin ich wert? Wieso existiere ich?

Im letzten Post, als ich das erwähnt habe, ging es um die negative Seite. Das "Das hat doch alles keinen Sinn", das "Ich bin doch eh nichts wert".
Heute soll es um das Positive gehen.
Bei einigen Leuten kommt jetzt vermutlich die Frage auf, was es da denn überhaupt positives zu sehen gibt. Ich sage: Eine Menge.

Ich versuche schon seit längerer Zeit, mich damit abzufinden, dass alles nun mal so ist, wie es ist. Ja, es gibt Sachen, die scheiße sind, und ja, die Welt ist ungerecht.
Aber es ist immer noch Platz für die positiven Dinge im Leben.

Wann war das letzte mal, dass du dich über den Sonnenschein gefreut hast? Wann hast du dir dieses Jahr gedacht "Boah, endlich sind die Blätter draußen wieder da! Und alles ist so grün!"? Wenn du jetzt merkst, dass du dir dieses Jahr noch nie gesagt hast "Das war ein cooler Tag!", oder "Diese Person ist so nett, ich freue mich, dass ich sie kennengelernt habe!", frage ich mich, wieso das so ist. 

Die negativen Dinge im Leben sind die, worüber man sich immer am meisten aufregt. Von kleinen Dingen wie "Meine Idee funktioniert nicht, wie sie soll!" bis "Meine Oma ist unerwartet gestorben", viele Sachen sind irgendwie negativ geprägt. Und das merkt man immer total. Aber die positiven Sachen vergisst man dabei immer komplett. 
Vielleicht hast du am gleichen Tag, an dem deine Idee nicht funktioniert hat, ein tolles neues Eiscafé in der Stadt entdeckt. Und vielleicht ist eine schwerkranke Freundin an dem Tag, an dem Oma gestorben ist, ja wieder gesund geworden. 
Und hätte man das so wirklich realisiert? 
Wahrscheinlich nicht.

Also, was ich euch damit sagen wollte: Versucht mal, auch auf die positiven Sachen, die euch passieren, zu achten. Manchmal passiert einfach eine Menge Dreck, aber an den gleichen Tagen passieren vielleicht 20 kleine, tolle Sachen, die zusammen insgesamt viel ausschlaggebender sind, als die eine schlechte Sache, die passiert ist.

Seitdem mir genau das wirklich klar ist, bin ich endlich wieder ein positiverer Mensch geworden. Ernsthaft.

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